FAQ
- 01
Die kurze Antwort: Sofort – und schon mit kleinen Beträgen.
Bei den meisten Online-Brokern kannst du ab 25 € im Monat einen Sparplan starten. Damit investierst du regelmäßig in ETFs oder Aktien und sammelst wichtige Erfahrungen – ohne gleich ein großes Vermögen zu riskieren.
👉 Wichtiger als die Höhe ist die Kontinuität: Lieber klein anfangen und dranbleiben, als ewig zu warten. Mit der Zeit kannst du den Betrag erhöhen – und so wirkt der Zinseszinseffekt immer stärker.
- 02
Halte dich an deine Strategie, automatisiere Sparpläne und vermeide impulsives Handeln bei Nachrichten oder Kursschwankungen.
- 03
Investieren heißt langfristig Vermögen aufbauen, Spekulieren heißt auf kurzfristige Kursbewegungen wetten.
- 04
Gewinne, die wieder investiert werden, erzeugen neue Gewinne. Je länger dein Geld arbeitet, desto stärker wächst dein Vermögen.
- 05
Wenn du diese Frage stellst, lautet die ehrliche Antwort: Nein.
Warum?
Wer fragt, hat meist keine klare Strategie.
Es fehlt an Wissen, die Aktie selbst zu bewerten.
Oder man ist sich schlicht unsicher und sucht Bestätigung.
👉 In Einzelaktien solltest du nur investieren, wenn du das Unternehmen wirklich verstehst, es zu deiner Strategie passt und du selbst überzeugt bist. Für alle anderen ist ein breit gestreuter ETF-Sparplan der bessere Weg.
- 06
Kurz: Wenn es zu deiner Strategie passt – nicht wegen Schlagzeilen. Gute Gründe zu verkaufen
These gebrochen: Die Gründe, warum du gekauft hast, gelten nicht mehr (z. B. sinkende Margen, Schulden explodieren, Management-Fehltritte).
Bessere Alternative (Opportunitätskosten): Du siehst woanders klar bessere Rendite/Risiko-Chancen – und willst Kapital umschichten.
Rebalancing & Risikosteuerung: Eine Position ist zu groß geworden oder passt nicht mehr zur Zielallokation.
Lebensziel / Cashbedarf: Entnahmephase (Rente, Hauskauf etc.).
Deal-Breaker: Harte No-Gos aus deinem Regelwerk (z. B. Verschuldung > X, Bilanztricks, strategische Kehrtwende).
Steuerliche/technische Gründe: Verlustverrechnung, Fristen, Depotvereinfachung. (Kein Steuerberatungshinweis.)
Schlechte Gründe zu verkaufen
Panik wegen kurzfristiger Kursschwankungen.
FOMO/Medienhype („Alle reden davon“).
„Hin und Her“ ohne Plan – frisst Rendite und erhöht Fehlerquote.
So vermeidest du Bauchentscheidungen
Exit-Regeln vor dem Kauf festlegen (z. B. wann These als gebrochen gilt).
Notiere deine Kauf-These in 2–3 Sätzen und prüfe sie regelmäßig.
Band-Rebalancing nutzen (z. B. ±20 % um die Zielgewichtung).
Merksatz Verkaufen, wenn die These kippt – nicht, wenn der Kurs kippt. (Keine Anlageberatung. Do your own research.)
- 07
Der Aktienkurs wird – wie auf jedem Markt – durch Angebot und Nachfrage bestimmt:
Wollen mehr Menschen kaufen als verkaufen → der Kurs steigt.
Wollen mehr Menschen verkaufen als kaufen → der Kurs fällt.
Langfristig hängen Kurse vor allem davon ab:
Wie profitabel ist das Unternehmen heute?
Welche Gewinne erwarten Anleger in der Zukunft?
Kurzfristig können aber auch Emotionen und Nachrichten (z. B. politische Ereignisse, Krisen, Hypes) die Kurse treiben – oft unabhängig von den echten Unternehmenszahlen.
👉 Die Kunst für Anleger liegt darin, zu unterscheiden: Ist die Kursbewegung fundamental begründet oder nur eine Überreaktion des Marktes?
- 08
Die kurze Antwort: Es gibt sie nicht.
Ob eine Aktie für dich „die beste“ ist, hängt von deiner Strategie ab:
Suchst du Wachstum oder Stabilität?
Willst du Dividenden oder lieber Reinvestition?
Investierst du global oder nur in bestimmte Regionen?
👉 Solange du diese Fragen nicht selbst beantworten kannst, solltest du keine Einzelaktien kaufen und auch keine Tipps blind übernehmen. Ein breit gestreuter ETF ist für Einsteiger fast immer die bessere Wahl.
- 09
Aktien lohnen sich nur, wenn du langfristig denkst. Kurzfristig schwanken die Kurse stark – wer sein Geld in 1–3 Jahren braucht (z. B. für Hausbau oder Autokauf), sollte es nicht in Aktien stecken.
Als Faustregel:
< 5 Jahre → Aktien sind zu riskant.
Ab ca. 10 Jahren → macht ein breit gestreutes Investment richtig Sinn, weil sich Schwankungen meist ausgleichen.
👉 Grundsatz: Investiere nur Geld in Aktien, das du in den nächsten Jahren nicht brauchst. Je länger dein Horizont, desto größer die Chance auf Rendite.
- 10
Crashs gehören an der Börse dazu – genauso wie Boomphasen. Historisch waren die Aufschwünge immer stärker als die Krisen. Wer langfristig investiert, kommt meist besser aus der Krise heraus, als er hineingegangen ist.
Und das Beste: Ein Crash ist keine Katastrophe, sondern eine Chance. Solide Unternehmen werden oft mit nach unten gezogen – und du kannst Qualitätsaktien plötzlich zum Schnäppchenpreis kaufen.
👉 Merke: Angst macht arm, Geduld macht reich. Halte deine Strategie durch – oder nutze den Crash, um günstig nachzukaufen.
- 11
Beim Cost-Average-Prinzip investierst du regelmäßig denselben Betrag (z. B. per ETF-Sparplan). Dadurch kaufst du automatisch mehr Anteile, wenn die Kurse niedrig sind, und weniger, wenn sie hoch sind.
Das hat zwei Vorteile:
Du senkst dein Durchschnittseinstiegskurs über die Zeit.
Du musst kein Market-Timing betreiben – also nicht versuchen, den „perfekten Zeitpunkt“ zu erwischen.
👉 So baust du langfristig entspannt Vermögen auf, ohne dich ständig um Kursschwankungen kümmern zu müssen.
- 12
Schwankungen gehören dazu. Kurzfristig können Kurse stark fallen, langfristig gleichen sich die Risiken meist aus – wichtig ist ein langer Atem.
- 13
Der Spruch ist überspitzt 😉 – aber der Kern stimmt: Für die meisten Anleger ist es extrem schwer, mit Einzelaktien dauerhaft besser abzuschneiden als der Markt. Märkte sind meist effizient, und ein breit gestreuter ETF ist für die Mehrheit die klügere, stressfreiere Lösung.
Trotzdem:
Einzelaktien haben ihren Platz – z. B. wenn du genug Kapital hast, um trotzdem breit zu streuen.
Ohne Anleger, die Aktien kaufen und analysieren, wären Märkte gar nicht effizient.
Und die reichsten Investoren der Welt (Buffett & Co.) setzen auch auf Einzelaktien – also ganz so „idiotisch“ ist es nicht.
👉 Für Einsteiger gilt: Mit ETFs fährst du in 99 % der Fälle besser. Einzelaktien sind eher etwas für erfahrene Anleger oder als Beimischung.
Disclaimer:
Die Inhalte in diesem FAQ dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Entertainment.
Es handelt sich nicht um Anlageberatung, Steuerberatung oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Alle genannten Beispiele, Strategien und Produkte sind allgemein gehalten und berücksichtigen nicht deine persönliche finanzielle Situation, Risikotoleranz oder Ziele.
Bevor du investierst, informiere dich gründlich und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanz- oder Steuerberater hinzu.
Investitionen in Aktien, ETFs und andere Wertpapiere sind mit Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust.
Die Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen.
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